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Mittwoch, 6. Januar 2021

Christliche Jahreslosung 2021 - Seid barmherzig, wie auch euer Vater (GOTT) barmherzig ist!" (Bibel, NT, Lukas 6, 36)


(Fotos: Bildmontagen aus Fotoarchiv von ICHTHYS CONSULTING)

„Wäre GOTT nicht barmherzig, dann gäbe es schon lange keine Menschen mehr auf dieser Erde.“ (Autor: Uwe Melzer)

Gedanken zur Jahreslosung 2021 von Pastor Bernd Siggelkow, Gründer des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“.

Was ist Barmherzigkeit? Bei meinen vielen Versuchen, eine Erklärung dazu zu finden, bin ich immer wieder darauf gestoßen, dass Barmherzigkeit beziehungsweise „barmherzig sein“ grundsätzlich immer etwas mit Gott zu tun hat oder seinen Ursprung in der Bibel findet. Es gibt so viele Aussagen und so viel Mutmachendes, was die Bibel uns über den barmherzigen und liebenden Gott sagt, der uns auffordert, so barmherzig zu sein, wie er es ist.

Worte und Taten

Vor einigen Wochen sprach ich mit einer Journalistin darüber, dass Taten oft mehr zählen als Worte und Versprechungen. Spontan antwortete ich: „Das unterscheidet die Menschen, die aus Mitleid handeln, von denen, die es aus Barmherzigkeit tun.“ Wie aus der Pistole geschossen kam die Frage der Redakteurin: „Das verstehe ich jetzt nicht. Barmherzigkeit ist doch ein christliches Wort. Wo liegt denn der Unterschied zu Mitleid?“ Ich versuchte zu erklären, dass die eine Handlung eher dem Kopf und die andere eher dem Herzen entspringt. Natürlich könnten selbst Menschen, die nichts mit dem christlichen Glauben am Hut hätten, barmherzig sein.

Barmherzigkeit schreitet zur Tat

Ich bat einen befreundeten Pastor, mir den Unterschied zwischen Mitleid und Barmherzigkeit aufzuschreiben. Der Pastor erklärte: „Nach meinem Verständnis ist Mitleid ein Gefühl, das durch das Leid eines anderen ausgelöst wird. Mitleid kann entweder lediglich traurig machen oder auch zu einer Aktion führen, um das Leid des anderen zu verringern. Barmherzigkeit ist eine Eigenschaft Gottes und von Menschen, die anderen überdurchschnittlich viel Verständnis entgegenbringen. Barmherzigkeit ist eine Motivation, die für andere das Beste will.“

In der Bibel lesen wir viel über den einen barmherzigen Gott, der die Welt erschaffen und den Menschen als sein eigenes Gegenüber gemacht hat. In einer Predigt sagte ich einmal, dass Gott so egoistisch war, den Menschen als sein persönliches Gegenüber zu schaffen, ohne dass das Wort egoistisch hier negativ klingen soll. Gott liebt seine Schöpfung. Der Mensch sollte in Harmonie, Einklang und Gemeinschaft mit Gott leben. Gott gab ihm göttliche Handlungsfähigkeiten.

Gott ist nicht geprägt von Mitleid

Doch der Mensch missbrauchte sie und kehrte seinem Schöpfer den Rücken. Anstatt sich von seinen Geschöpfen abzuwenden, versuchte Gott immer wieder, seine Menschen zurückzugewinnen, auch wenn er oft enttäuscht und scheinbar verbittert über ihre Taten war. Gott war nie geprägt von Mitleid, was nur oberflächlich und kopfgesteuert wäre. Der einzigartige Schöpfer ist von Liebe motiviert. Spätestens, wenn wir im Neuen Testament forschen, erkennen wir deutlich, wie groß Gottes Liebe ist: Sie war sogar bereit, das Größte für die Schöpfung zu tun, nämlich den eigenen Sohn zu opfern. Gott zeigt nicht ein bloßes Mitgefühl für die Schandtaten der Menschen, sondern er lässt in sein Herz blicken. Liebe, das ist die prägende Eigenschaft des Gottes, der nichts Anderes vor Augen hat als seine „Kinder“.

Diese Liebe mündet in Barmherzigkeit, die die Grundlage seines Handels ist. Würde Gott nur aus Mitleid handeln, würde es bereits keine Menschen mehr geben. Weil er aber aus Barmherzigkeit agiert, schlägt sein Herz auch dann für jeden Einzelnen, wenn dieser immer noch seine eigenen Wege geht.

Lassen wir uns von der Liebe Gottes inspirieren, dann werden aus Worten Taten. Lieben wir ihn, dann können wir nicht mehr achtlos an unseren Mitmenschen vorbeigehen. Vertrauen wir Gott, wird kein Weg zu anstrengend und keine Hürde zu hoch sein.

Angesteckt von Gottes Barmherzigkeit

Barmherzigkeit ist für mich mehr, als verzweifelt zu helfen. Barmherzigkeit heißt, mit den Augen Gottes zu sehen. In vielen Bibelversen macht Gott uns deutlich, dass wir von ihm lernen sollen. Sein Beispiel soll unser Antrieb sein. Jesus sagte einmal: „Wer mich sieht, der sieht den Vater“ (Bibel, NT, Johannes 14,9). Da Jesus geprägt war von Mitgefühl, Warmherzigkeit und Liebe, können wir anhand seines Lebens das barmherzige Wesen Gottes erkennen. Unser Auftrag ist es, zuerst durch Jesus das Herz Gottes zu erkennen und dann entsprechend ebenso zu handeln. Somit ist Gottes Liebe die Grundlage unseres Handelns.

Wenn wir uns Gott als theoretisches Vorbild nehmen, dann können wir natürlich seinem Beispiel folgen, müssen es aber nicht zwingend. Doch sind wir einmal von seiner Liebe angesteckt, können wir gar nicht anders, als so zu handeln wie er.

Menschen aus der Sicht Gottes sehen

Vor einigen Jahren habe ich angefangen zu beten, dass Gott mir zeigt, wie er liebt. Ich wollte erkennen, was es bedeutet, Menschen aus der Sicht Gottes zu sehen und zu lieben. Ich wollte ihn besser verstehen können. Trotz vieler leidvoller Erfahrungen, erkenne ich doch, dass ich durch das Kennenlernen der Barmherzigkeit Gottes nur profitiert habe. Sie half mir, einen eigenen Lebensstil der Barmherzigkeit zu entwickeln, der mein Tun motiviert.

Glückliche Kindergesichter

Vor rund 25 Jahren, als ich die Arche gegründet habe, war meine Motivation, glückliche Gesichter von Kindern zu sehen, die in das Wohnzimmer meiner Familie kamen, um zu essen, zu spielen und natürlich, um über ihre Probleme und Sorgen zu sprechen. Und das ist heute immer noch so, bis auf das Wohnzimmer. Das würde die zahlreichen Kinder und Jugendlichen gar nicht mehr fassen können.

Damals – in den Anfängen der Arche – habe ich mir nicht vorstellen können, dass wir einmal über 25 Arche-Häuser in Deutschland und sogar in Polen und der Schweiz haben würden. Ich habe mit der Arbeit der Arche wirklich in meinem Wohnzimmer angefangen. Das war nicht immer einfach für meine Frau, meine Kinder und natürlich für mich. Heute kommen täglich bis zu 4.500 Kinder in die Archen und das macht mich sehr glücklich.

Der Herzschlag, der uns aufwecken will

Für Gott ist Barmherzigkeit kein Zeichen von blankem Mitgefühl. Sie ist vielmehr seine unbeschreibliche Liebe, seine Sehnsucht, die großartige Güte und vor allem die Gnade, die er jedem Menschen entgegenbringt, ohne Ausnahme. Selbst als er das Wichtigste geben muss, um seiner Schöpfung zu beweisen, wie ernst er es meint, nimmt er auch dieses Opfer für uns in Kauf.

Er schickt seinen Sohn auf die Welt, um zu zeigen, wie er selbst ist. Er bringt Vergebung, Liebe und Hoffnung auf und in diese Welt. Er wird klein, um für uns verständlich zu sein. Er scheint schwach, um uns stark zu machen. Er scheint verloren, um uns zu gewinnen. Er stirbt, damit wir leben können. Gott hat nichts Anderes vor Augen als uns. Seine Liebe ist der Herzschlag, der uns aufwecken will.

Pastor Bernd Siggelkow ist Gründer des christlichen Kinder- und Jugendwerks „Die Arche“. Er gründete das Hilfswerk 1995 in Berlin-Hellersdorf, um für Kindern aus prekären Familien eine Anlaufstelle zu schaffen. Die Arbeit finanziert sich größtenteils aus Spenden. Für seine Arbeit mit Kindern aus sozial benachteiligten Familien erhielt Siggelkow das Bundesverdienstkreuz.

Die Jahreslosung wird von der Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen ausgesucht, die mit katholischen, evangelischen und freikirchlichen Delegierten besetzt ist.

Buchtipp: Bernd Siggelkow: Das Buch zur Jahreslosung 2021 - seid barmherzig! / Weitere Infos: Jahreslosungen

Ein Beispiel für Barmherzigkeit


Einst stritten sich zwei Freunde in der Wüste. Der Streit wurde so hitzig, dass einer den anderen erschlug. Der Täter wusste, dass ihm nun Vergeltung drohte, - der Tod. Er sah seine einzige Rettung darin, beim Stammesführer Schutz zu suchen. Er wartete, bis es dunkel wurde und rannte dann durch die Wüste zur Oase und direkt zum Zelt des obersten Stammesführers. Dieser nahm den Geflüchteten auf und versicherte ihm, dass er unter seinem Schutz stehe – bis die Angelegenheit vor dem Stammesgericht geklärt werden könne. Am nächsten Morgen kamen die Zeugen dieser Bluttat und forderten lauthals vom Stammesführer die Auslieferung des Schuldigen. Sie wollten eine gerechte Vergeltung an dem Täter – sein Blut sollte fließen.

Der Stammesführer sprach: „Ich kann euch diesen Mann nicht ausliefern, denn ich habe ihm mein Wort gegeben! Er steht unter meinem persönlichen Schutz!“ Die Kläger antworteten: „Oberster Stammesführer, Sie wissen wohl nicht, wen er getötet hat.“ Das Stammesoberhaupt wiederholte: „Nein, aber ich habe mein Wort gegeben.“ Dann sagte jemand in der Menge: „Er hat Ihren Sohn getötet.“ Der Stammesführer war erschüttert, denn er liebte seinen Sohn über alles. Er beugte seinen Kopf, damit die Menge seine Tränen nicht sah und überlegte. Was sollte er machen? Alle Blicke ruhten auf ihm, alle warteten gespannt auf seine Entscheidung. Würde es Gerechtigkeit, Vergeltung geben?

Schließlich schaute das Stammesoberhaupt hoch, blickte in die Menge und sprach mit fester Stimme: „Dann soll er mein Sohn werden. Und eines Tages wird er alles bekommen, was mir gehört.“

Haben Sie mit dieser Reaktion des Stammesführers gerechnet. Oder hatten Sie erwartet, dass er die Bluttat an seinem Sohn rächen, Vergeltung zulassen, vielleicht auch selbst vornehmen würde?

Diese Entscheidung des Stammesführers kann uns als Gleichnis dienen. Sie veranschaulicht die Art der Gerechtigkeit, die Gott will. Diese Gerechtigkeit besteht nicht aus Vergeltung, Rache oder Strafe, - sondern aus reiner Gnade. Aus Barmherzigkeit. Die Jahreslosung 2021 weist uns darauf hin, auf Selbstgerechtigkeit und Vergeltung zu verzichten. Möge Gott uns helfen, immer mehr barmherzig zu sein, wie er barmherzig ist, - ein gutes Vorhaben für ein gutes neues Jahr (von Otto Ziegelmeier).


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Montag, 1. Juni 2020

Pfingsten - Der HEILIGE GEIST - die Kraft aus der Höhe!



Der Apostel Paulus schreibt: „Meine Botschaft und meine Predigt waren schlicht, ich gebrauchte keine klugen Worte und versuchte auch nicht, euch zu überreden, sondern die Kraft des Heiligen Geistes hat unter euch gewirkt“ (Bibel, NT, 1. Korinther 2,4). „Denn das Reich Gottes besteht nicht durch die Worte, mit denen man davon erzählt, es lebt durch die Kraft Gottes“ (Bibel, NT, 1. Korinther 4,20). In beiden Bibelstellen steht für Kraft das Wort dynamis. Es bedeutet „Macht, Stärke, Gewalt oder Leistungsfähigkeit“.

Insbesondere wird es verwendet, um wunderwirkende Kraft zu bezeichnen. Es geht also um eine Kraft, welche die Verkündigung des Evangeliums begleitet und übernatürliche Ergebnisse, ja, sogar Wunder hervorbringt! Woher bekommen wir diese Kraft?

Jesus gab uns eine Verheißung


In der Bibel in Apostelgeschichte 1,8 sagte Jesus: „Aber ihr werdet Kraft [dynamis] empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch gekommen ist; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Jesus versprach seinen Jüngern, dass sie mit der Ausgießung des Heiligen Geistes die Kraft empfangen würden, um das Evangelium zu verkünden. Die Erfüllung dieser Verheißung geschah ein paar Tage später zu Pfingsten. Apostelgeschichte 2 berichtet über die Ausgießung des Geistes Gottes.

In den darauffolgenden Kapiteln lesen wir immer wieder, wie die Mitglieder der Urgemeinde diese kostbare Gabe empfingen. Es wird viel darüber debattiert, was die Geistestaufe ist oder was sie bedeutet. Meiner Ansicht nach ist Folgendes wichtig: Jesus erklärte, dass diese Ausgießung von Kraft (dynamis) begleitet sein würde. Viele Christen haben diese Kraft auf etwas reduziert, über das alle Gläubige verfügen, ob sie es nun realisieren oder nicht. Es handelt sich mehr um eine theoretische Kraft als um irgendetwas Aktuelles und Spürbares. Wenn es ihr Leben überhaupt berührt, dann nur auf höchst uneindeutige Art und Weise. Wer die Kraft des Heiligen Geistes so sieht, den möchte ich auf zwei Dinge hinweisen.

Die Kraft ist immer spürbar


Erstens, es gibt kein einziges Beispiel in der Apostelgeschichte, das zeigt, dass jemand die Ausgießung des Heiligen Geistes unbewusst erlebt hätte. Du kannst darüber streiten, welche Zeichen oder Gaben auf die Geistestaufe hindeuten, doch du kannst nicht leugnen, dass die betreffenden Personen in jedem Fall eine bewusste Erfahrung mit dem Heiligen Geist machten.

Zweitens, diese Erfahrungen mit dem Heiligen Geist zeichneten sich immer durch wahrnehmbare Kraft aus. In manchen Fällen sprachen die Menschen in Zungen, prophezeiten, empfingen Kühnheit etc. In jedem dieser Fälle war Kraft real da.

Ohne jetzt in eine lange Lehreinheit über die Geistestaufe einzusteigen, möchte ich schlicht und einfach sagen, dass alle Christen die Erfahrung einer Stärkung in ihrem Leben brauchen. Dabei sollte es sich um etwas Bewusstes handeln, nicht einfach nur um eine theoretische und theologische Wahrheit. Diese Kraft ist notwendig, um Gott dienen und für Ihn leben zu können. Sie ist eine unverzichtbare, mächtige Waffe unseres Kampfes.

Die Kraft und Herrlichkeit Gottes sind unser Erbteil


Weil Gott durch das Blut Jesu den Himmel bereits zerrissen und uns durch Gebet den Zugang zu Seinen Vorratskammern gegeben hat, können wir unter einem offenen Himmel leben und arbeiten! Das bedeutet, dass die Herrlichkeit Gottes das Erbteil Seiner Kinder ist.

Das Wort „Herrlichkeit“ ist überall in der Bibel zu finden und wird auf unterschiedliche Weise gebraucht. Ein Beispiel für die Beschreibung von Herrlichkeit ist Ehre, Wohlstand und Kraft. Das mag der Fall sein, wenn die Herrlichkeit eines Königs oder einer hoch geehrten Person erwähnt wird. Eine zweite Verwendung des Wortes ist die Beschreibung der manifesten und greifbaren Gegenwart Gottes. Wenn wir diese Definition von Herrlichkeit sorgfältig untersuchen, werden wir feststellen, dass sie dazu verwendet wird, persönliche Begegnungen von Menschen mit Gottes Gegenwart zu beschreiben, die sich aus dem übernatürlichen Bereich in die irdische Realität hineinbewegt. Sie wird durch Menschen wahrgenommen, die ihre fünf natürlichen Sinne gebrauchen: Sehen, Hören, Schmecken, Berühren und Riechen. Behaupten wir, dass man Gott in solch einer Weise erfahren und erleben kann? Ja!

Normale Menschen erlebten Gott real und greifbar


Überall im Alten und Neuen Testament der Bibel finden wir Situationen, in denen normale Menschen Gott in dieser Weise erfuhren. Zirka zwei Millionen Menschen aus dem Volk Israel sahen Seine Herrlichkeit mit ihren natürlichen Augen, bei Tag als Wolkensäule und bei Nacht als Feuersäule. Das war keine mystische oder emotionale Erfahrung. Sie sahen tatsächlich die Wolke bei Tag. Sie sahen das Feuer bei Nacht. Die in der Wüste geborenen Kinder wuchsen auf und wussten nicht, dass die manifeste, sichtbare Offenbarung der Herrlichkeit Gottes etwas war, was außerhalb des Gewöhnlichen lag.

Mose sah und erlebte dasselbe heilige Feuer, als er vor dem brennenden Dornbusch stand. Gott sagte an diesem Ort zu ihm: „Zieh deine Sandalen von deinen Füßen, denn die Stätte, auf der du stehst, ist heiliger Boden!“ (Bibel, AT, 2. Mose 3,5). Mose sah das Feuer Gottes und erlebte – ähnlich wie Jesaja – etwas von Seiner Heiligkeit, denn die Bibel berichtet uns: „… denn er fürchtete sich, Gott anzuschauen“ (Bibel, AT, 2. Mose 3,6).

Ein gewaltiger Wind


Ein anderes Beispiel des Sichtbarwerdens der Herrlichkeit des Herrn geschah am biblischen Pfingsttag. Die bei diesem Ereignis beteiligten Menschen hörten mit ihren natürlichen Ohren, wie der Heilige Geist auf die Versammelten ausgegossen wurde, sie hörten den Klang Seiner Herrlichkeit. In Apostelgeschichte 2,2f wird berichtet:

„Und plötzlich geschah aus dem Himmel ein Brausen [sie konnten es hören], als als führe ein gewaltiger Wind daher, und erfüllte das ganze Haus, wo sie saßen. Und es erschienen ihnen [sie konnten es sehen] zerteilte Zungen wie von Feuer, und sie setzten sich auf jeden einzelnen von ihnen.“

Als Kinder Gottes ist Seine Herrlichkeit unser Erbteil


Die Wunder Jesu waren Offenbarungen der Herrlichkeit des Herrn. Es waren Invasionen des Himmels, und sie wirkten auf Menschen in einer Art und Weise, die sie mit ihren natürlichen Sinnen erfahren konnten. In Johannes 2 finden wir den Bericht über das erste Wunder, das Jesus tat. Bei der Hochzeit zu Kana war der gastgebenden Familie etwas furchtbar Peinliches passiert: ihnen war der Wein ausgegangen.

Maria, die Mutter Jesu, kam zu ihrem Sohn und bat ihn, doch bitte etwas zu unternehmen. Jesus forderte die Diener auf, sechs große Behälter, die jeweils 80 bis 100 Liter fassten, mit Wasser zu füllen. Sie füllten sie bis zum Rand. Als der Speisemeister das Wasser kostete, war es zu seinem größten Erstaunen zu edelstem Wein geworden. Johannes formulierte es folgendermaßen: „Diesen Anfang der Zeichen machte Jesus zu Kana in Galiläa und offenbarte seine Herrlichkeit; und seine Jünger glaubten an ihn“ (Bibel, NT, Johannes 2,11).

Gottes Kraft ergoss sich auf die Erde und das Wasser in den sechs großen Behältern verwandelte sich aufgrund dieser himmlischen Intervention in den edelsten Wein.

Sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt


In Apostelgeschichte 4 lesen wir den Bericht über die Fürbitte der ersten Gemeinde. Sie beteten um mehr Kühnheit für die Verkündigung des Evangeliums und um kraftvolle Erweise des Heiligen Geistes durch Zeichen und Wunder. Die Bibel berichtet: „Und als sie gebetet hatten, bewegte sich die Stätte, wo sie versammelt waren: und sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit“ (Apostelgeschichte 4,31).

Diese Jünger Jesu, die bereits zu Pfingsten mit dem Heiligen Geist erfüllt worden waren, beteten um die Kühnheit, das Evangelium ohne Kompromisse weitergeben zu können. Daraufhin erfüllte die Herrlichkeit Gottes den Ort mit einer solchen Kraft, dass selbst das Gebäude erschüttert wurde! Das war Kraft!

In Apostelgeschichte 5,14-16 lesen wir, wie die manifeste Gegenwart Gottes in besonderer Weise auf Petrus ruhte:

„Aber umso mehr wurden solche, die an den Herrn glaubten, hinzugetan, Scharen von Männern und auch Frauen, so dass sie die Kranken auf die Straßen hinaustrugen und auf Betten und Lager legten, damit, wenn Petrus käme, auch nur sein Schatten einen von ihnen überschatten möchte. Es kam aber auch die Menge aus den Städten um Jerusalem zusammen, und sie brachten Kranke und von unreinen Geistern Geplagte, die alle geheilt wurden.“

Jesu Verheißung der Kraft bleibt unverändert


Es ist überwältigend, sich vorzustellen, dass es möglich ist, so in der manifesten Herrlichkeit Gottes voranzugehen. Weder eine Krankheit noch eine dämonische Macht kann dann in unserer Gegenwart bestehen, genauso wenig, wie ein Schneeball der blauen Flamme eines Schweißbrenners trotzen könnte!

Auch 2000 Jahre später bleibt die Lage unverändert. Die Kraft von Pfingsten, Gottes Herrlichkeit, die sich in und durch uns zeigt, gehört immer noch zu unserem angestammten Recht – durch das vollendete Werk Jesu am Kreuz. Gott wirkt in all Seiner Herrlichkeit in das natürliche Leben der Menschen hinein, Er ist dort erfahrbar. Ergreife heute dein Erbe!

Bibelstudie von: Evangelist Daniel Kolenda, CfaN



Gaben des Heiligen Geistes nach Bibel, NT 1. Korinther 12,8-11:


1. Weisheit
2. Erkenntnis
3. Glaube
4. Gabe Gesund zu machen (Heilung)
5. Gabe Wunder zu tun
6. prophetische Rede
7. Gabe die Geister zu unterscheiden (Gut & Böse, göttlich oder schädlich)
8. Zungenrede (Reden in fremden Sprachen & göttlicher Sprache)
9. Auslegen der Zungenrede (Erklärung)



Wunder sofort? Ja, denn Glaube ist die Währung im Reich Gottes! Ich bin Missionar und Evangelist, der auf sechs Kontinenten im Einsatz ist und schon viele erstaunliche Wunder gesehen hat. Am häufigsten werde ich gefragt: „Warum passieren bemerkenswerte Wunder in Afrika oder in anderen Ländern der Dritten Welt, aber nicht bei uns im Westen?“ Ich habe gehört, wie bekannte und wohlmeinende Menschen im geistlichen Dienst ganze Vorträge darüber halten, warum Gott derartige Wunder nicht im Westen tun würde. Dabei benutzen sie sogar die Evangelisationen von Reinhard Bonnke als Anschauungsbeispiele für ihre Theorien. Einige ihrer Erklärungen sind rational und beschreiben detailliert, warum die Dinge sich so verhalten. Und ich muss zugeben, dass ich selbst ziemlich lange ähnliche Antworten auf diese Frage gegeben habe. Doch eines Tages, als ich Gottes Wort las und betete, wurde mir plötzlich bewusst, dass alle diese Erklärungen eigentlich nur Ausflüchte für Unglauben sind. Tatsächlich offenbart die Frage selbst schon das Problem. Gott ist derselbe – im Westen wie in Afrika! Woher stammt die Vorstellung, dass Gott größere Wunder in Ländern der Dritten Welt tun würde als im Westen? .... vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress

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Dienstag, 15. Mai 2018

Der „Multiplikations-Effekt“ des Evangeliums – Die Teresias Story - Buchauszug „Im Feuer Gottes“



Sie stand weinend am Rand der gewaltigen Menschenmenge, außerhalb meines Sichtfeldes. 200.000 Menschen waren an jenem Tag im Uhuru-Park in Nairobi zusammengeströmt. Ich predigte und wir sahen Tausende zum Herrn (GOTT) kommen. Doch Teresia Wairimu war keine Ungläubige, und sie kam nicht nach vorne. Ich wusste nicht einmal, dass sie anwesend war.

Jede Nacht hatte sie wach gelegen und mit Tränen ihr Kissen durchnässt, bevor ich 1988 nach Nairobi kam. In den vergangenen Monaten war ihr Traum, Gott zu dienen, indem sie ihrer Familie diente, zerplatzt. Der Schmerz über diesen Verlust zerrte an ihrer Seele wie ein rasender Sturm.

Von Kindheit an war es Teresias Verlangen gewesen, dem Herrn (GOTT) zu dienen.
Sie wünschte sich nichts sehnlicher, als einmal einen Diener Gottes zu heiraten. Als junge Frau lernte sie einen charmanten Missionar aus Europa kennen. Mit diesem Mann schien tatsächlich alles in Erfüllung zu gehen. Vor sich sah sie eine glückliche Zukunft liegen. Ihre Eltern wollten nichts davon wissen. Doch in ihrem Verliebtsein und ihrem starken Verlangen, dem Herrn zu dienen, war sich Teresia sicher, dass dieser wundervolle christliche Mann die göttliche Antwort auf all ihre Gebete war und heiratete ihn gegen den ausdrücklichen Rat der Eltern.

Diese Entscheidung sollte sie gut zehn Jahre später tief bereuen. Ihr christlicher Ehemann hatte sich von ihr abgewandt. Alle Appelle an seinen christlichen Glauben waren wirkungslos. Er hatte die Vorteile eines männlich dominierten Rechtssystems ausgenutzt, um sich von ihr scheiden zu lassen und sie mit ihrer kleinen Tochter ohne Unterstützung zurückzulassen.

Tief gescheitert, ohne einen Ort, wo sie sich hinwenden konnte


Als sie an jenem schwülheißen Tag damals im Uhuru-Park stand, empfand sie eine große Kluft zwischen uns. Diese gab es nicht nur im Natürlichen. Ich predigte mit einer Kühnheit, die sie nicht kannte. Der Mann, der ihr am meisten bedeutet hatte, hatte sie auf grausame Weise fallen lassen. Als sie dort stand, beschuldigte sie sich, in ihrem Verlangen, einen Pastor zu heiraten, eine solch schlechte Entscheidung getroffen zu haben. Und sie beschuldigte sich, dass sie das Scheitern ihrer Ehe nicht hatte verhindern können, trotz seiner Probleme. Waren die Probleme ihres Mannes nicht vielleicht ihr selbst zuzuschreiben? Sie war nicht gut genug gewesen, nicht geistlich genug, um sein Herz zu verändern. Immer wieder schlugen diese negativen Gedanken auf sie ein, schlugen tiefer, tiefer, tiefer.

Sie wusste nicht, wohin sie sich wenden sollte. Ihre Familie würde sie abweisen, weil sie meinte, dass sie genau das erhalten hätte, was sie verdiente. Auch die Gemeinde bot keine Hilfe. Scheidung galt unter den Christen Kenias als entsetzliches Vergehen. Für jemanden, der einen geistlichen Dienst anstrebte, war es das endgültige Aus.

Die einzige Sicherheit, die Teresia fand, fand sie in Gott selbst.
Obwohl sie sich abgelehnt fühlte, wusste sie im tiefsten Grunde ihres Herzens, dass Gott sie niemals abgelehnt hatte. Verlassen von einem treulosen Ehemann, war sie doch nicht verlassen von einem treuen Gott.

Wie sie mir viel später einmal erzählte, hörte sie, wie meine Stimme das Wort Gottes kraftvoll und mit Autorität verkündigte. Allein schon die dynamische Art der Predigt ließ Hoffnung in ihrem Herzen aufkeimen. Solch eine Art der Verkündigung hatte sie noch nie gehört.

„Gott, gib mir 100 Seelen und ich werde eine glückliche Frau sein!“


Aber der Reinhard Bonnke, den sie an diesem Tag hörte, predigte die biblische Kernbotschaft ohne Kompromisse. Obwohl der Präsident anwesend war, hörte sie, wie Bonnke genau die Punkte ansprach, die angesprochen werden mussten. Und er war offensichtlich selbst begeistert von dem Evangelium, das er dort ins Mikrofon rief. Die Art, wie er mit ganzem Körpereinsatz predigte und auf der Bühne umherlief, machte jedem klar, dass hier ein Mann sprach, der felsenfest das glaubte, was er da predigte und der sein Leben darauf geben würde. Er verhielt sich wie ein Mann, der den Gott kannte, von dem er sprach.

Wenn Reinhard Bonnke auf solch eine Weise gebraucht werden kann, dachte Teresia, dann kann ich das auch.


Tränen der Sehnsucht stiegen ihr in die Augen.

Als ich schließlich die Kranken zum Gebet nach vorne rief, beobachtete sie, wie ich die Hände auf die Menschen legte. Blinde Augen öffneten sich, gelähmte Menschen konnten wieder laufen. Leute, die taub waren, konnten augenblicklich Wort für Wort das Flüstern meiner Stimme vernehmen. Es war, als ob vor ihren eigenen Augen die Apostelgeschichte fortgesetzt werden würde.

Teresia sah, dass in mir ein lebendiges Feuer brannte, während sie in sich selbst nur noch die Kälte längst verloschener religiöser Asche fühlte. Das war die Gabe, nach der sie an diesem Tag mit Tränen suchte. Sie würde sich nicht mit weniger zufrieden geben. Und so schrie sie aus dem tiefsten Grund ihrer Seele: Oh Gott! Bitte, oh Gott, wenn du Bonnke 100.000 Seelen geben kannst, gib mir 100. Nur 100, Herr, und ich werde eine glückliche Frau sein!

Sofort nach diesem Stoßgebet wusste sie etwas tief in ihrem Herzen. Sie war sich sicher, dass sie ihre Antwort von Gott bekommen würde, wenn Reinhard Bonnke seine Hände auf ihr Haupt legen und für sie beten würde.

Glaube, den Saum seines Gewandes zu berühren


Sie hatte Glauben wie die blutflüssige Frau, die Jesus am Saum seines Gewandes berührte und geheilt wurde. Es war nicht die Idee Jesu, dass die Frau dies tun sollte, sondern es war ihre eigene Gewissheit. Eigentlich war Jesus sogar gerade auf dem Weg, eine ganz andere Person zu heilen, als die Frau ihm nacheilte und den Saum seines Gewandes berührte. Sie tat es und war geheilt.

Sie wusste einfach, dass ich meine Hände auf sie legen und für sie beten musste, damit sie in den vollen Segen Gottes hineingelangen konnte. Dies ist kein Rezept, um irgendetwas von Gott zu bekommen. Es war der Glaube dieser Frau in der Bibel, der zählte. Und es war Teresias Glaube, der ihr die Gewissheit gab, dass ich meine Hände auf sie legen müsste.

An diesem Tag verließ sie das Gelände, ohne die Chance zu haben, Gebet zu empfangen. Die Menge drängte sich um die Plattform herum mit so vielen Nöten, dass Gott mich zu denen führte, die er heilte. Ich wusste ja nicht einmal, dass Teresia da war.

Sechs Jahre waren vergangen, seit sich unsere Wege im Uhuru-Park gekreuzt hatten. Teresia Wairimu hatte diese Jahre damit verbracht, sich allein ein neues Leben in Nairobi aufzubauen. Sie erhob sich aus der Asche ihrer zerbrochenen Ehe und baute eine kleine Gemeinschaft christlicher Frauen auf. Es waren Frauen, die ihre geistliche Führung brauchten. Doch ihrem Dienst fehlte die Kraft, die sie damals 1988 im Uhuru-Park gesehen hatte. Sie wusste, dass sie Gottes eigentliche Berufung für sich noch nicht erlangt hatte.

Während dieser sechs Jahre verfolgte sie in unseren CfaN-Publikationen meinen Terminplan. Sie war auf der Suche nach einer Stadt, in der ich zu einer kleineren Zuhörerschaft sprechen würde, einem Ort, an dem sie die Chance hatte, dass ich meine Hände auf sie legte und für sie betete. Sie glaubte, dass sie an dem Tag, an dem das möglich wurde, die Salbung empfangen würde, in Autorität und mit Feuer zu predigen, so wie sie mich in Nairobi hatte predigen sehen.

„Da gibt es etwas, was Sie von Gott brauchen“


Im Frühjahr 1994 wurde ihr Wunsch im norwegischen Oslo erfüllt. Teresia war begeistert, als sie erfuhr, dass ich dort in einer Gemeinde sprechen würde, denn sie hatte Freunde, die in Oslo lebten. Sofort nahm sie Kontakt mit ihnen auf und vereinbarte zu ihnen zu kommen, um meine Gottesdienste dort zu besuchen. Ihre Freunde versprachen, mit ihr zu den Treffen zu gehen. All ihre Freunde in Nairobi beteten bei der Abreise mit ihr. Sie glaubten, dass sie mit dem Feuer des Heiligen Geistes zurückkehren würde, so, wie sie es sich von Herzen wünschte.

Als sich die Türen der Kirche in Oslo öffneten, war Teresia die Erste, die hineinstürmte. Ihre Freunde begleiteten sie bis in die erste Reihe. Sie wartete dort, während sich der Saal immer mehr füllte. Eine Frau aus der Gemeinde sprach sie an.

„Da gibt es etwas, was Sie von Gott brauchen“, sagte die Frau, „und Gott sagte zu mir, dass er es Ihnen geben wird!“


Das war eine wundervolle Bestätigung. Teresia bedankte sich: „Das ist gut, aber noch warte ich darauf!“

Als ich auf die Plattform trat, nahm ich Teresia unter den Besuchern sofort wahr. Es wäre auch schwierig, eine echte Afrikanerin in einer norwegischen Kirche zu übersehen. Mit ihrer traditionellen, afrikanischen Kleidung wirkte sie wie eine Insel der Farben inmitten eines grauen Meeres.

Teresias Gedanken kreisten jetzt nur noch um ein einziges Ziel. Sowie ich Gebet für Kranke anbieten würde, hatte sie vor, zum Gebet nach vorne zu rennen. In ihrem Denken sah sie sich als krank an. Sie fühlte sich krank durch die Enttäuschung und die Wirkungslosigkeit ihres Dienstes.

„Es geschehen hier Wunder!“


Als ich endlich ankündigte, dass ich für die Kranken beten wollte, stürmte sie sofort los und stand direkt vor mir, zitternd vor Erwartung. Sie wusste, dass sie in den nächsten Augenblicken die Antwort auf ihre Gebete aus dem Uhuru-Park sechs Jahre zuvor empfangen würde. Sie wollte die Salbung empfangen, um in Kraft und Vollmacht zu dienen, genauso wie Reinhard Bonnke es tat.

Ich werde niemals vergessen, was dann geschah. Das Feuer Gottes hatte nichts mit der Berührung meiner Hände zu tun, doch ich legte sie auf ihren Kopf. Allerdings nur für einen winzigen Augenblick, denn sofort wurde sie von einer mächtigen Kraft direkt unter meinen Händen weggerissen und weit durch die Luft geschleudert. Sie flog etwa 18 Meter weit und landete kurz vor der ersten Stuhlreihe, aus der sie eben erst gekommen war, auf ihrem Rücken. Durch den immensen Schwung flogen ihre beiden Schuhe im hohen Bogen von ihren Füßen.

Ich hatte keine Ahnung, was mit Teresia passiert war. Ich fuhr einfach fort, für die anderen zu beten. Das Einzige, woran sie sich nach ihrer Bewusstlosigkeit viel später erinnern konnte, war, dass sie meine Stimme sagen hörte: „Es geschehen hier Wunder, es geschehen hier Wunder!“ – das war alles.

Die Veranstaltung in Oslo ging zu Ende. Ich reiste nach Deutschland zurück.

Sie wusste, dass sie nie wieder die Gleiche sein würde!


Teresia konnte sich nicht vom Fußboden erheben. Nachdem sie das Bewusstsein wiedererlangt hatte, gehorchte ihr Körper zunächst nicht den Anweisungen ihres Gehirns. Ihre Beine waren wackelig, ihre Freunde mussten sie bis ins Auto tragen. Sie fuhren sie nach Hause und brachten sie vom Auto in ihr Bett im Gästezimmer. Sie wusste in ihrem Herzen, dass sie nie wieder die Gleiche sein würde.

Die Geschichte könnte nun hier enden. In der Tat hat sie für viele an dieser Stelle geendet. Sie erhielten eine großartige Berührung des Heiligen Geistes, doch sie taten anschließend nichts, damit dies Auswirkungen in ihrem täglichen Leben haben konnte. Gott hatte Teresia jedoch für einen besonderen Ruf gesalbt. Sie hatte diesen Segen nicht erhalten, um ihn für sich selbst zu vergeuden. Sie hatte Kraft zum Dienst begehrt und wollte nun dienen. Teresia Wairimu brannte lichterloh.

Kaum wieder zurück in Nairobi, rief sie ihre Freundinnen zu einem Gebetstreffen in ihrem Haus zusammen. Es war Freitag und sie kamen, insgesamt siebzehn Frauen. Dann predigte Teresia in einer Kraft, die sie nie zuvor gekannt hatte. Als sie anschließend die Kranken nach vorne rief, begnügte sie sich nicht mit schwachen, religiösen Gebeten. Sie bat Gott nicht, doch bitte jemanden zu heilen, falls es in seinem göttlichen Willen wäre, dies zu tun. Sie befahl den Kranken im Namen Jesu geheilt zu sein und die Heilungen begannen zu geschehen.

Am folgenden Freitag waren es bereits 55 Frauen in ihrem Haus. Am darauf folgenden Freitag schon 105, am nächsten erschienen 200 Frauen. Sie und ihr Kreis von Freundinnen mussten sich nach einem Schulgebäude umsehen, in dem sie sich treffen konnten. Inzwischen hatten sich einige der erstaunlichen und gut dokumentierten Heilungen ihres Dienstes in der ganzen Stadt herumgesprochen. Sie fanden eine Stadthalle mit 2.000 Plätzen, aber 4.000 Frauen kamen. Alle Türen und Fenster mussten weit geöffnet werden, um dem Andrang wenigstens ansatzweise gerecht zu werden. Man verlegte die Treffen in das Jomo Kenyatta-Konferenzzentrum mit 5.000 Plätzen, doch 12.000 kamen.

Sie hörten das Evangelium von Jesus Christus


Zu diesem Zeitpunkt begannen einige Pastoren aus der Stadt, Teresias Dienst zu verunglimpfen und ihren Gemeindemitgliedern zu untersagen, die Treffen dieser geschiedenen Frau zu besuchen. Aber die Menschen ignorierten sie. Einige kamen aus Neugier, andere aus blanker Not. Wer eine Veranstaltung von Teresia Wairimu besuchte, der hörte das Evangelium des Herrn Jesus Christus. Sie sahen, wie Krebskranke geheilt wurden, Aidskranke gesund wurden, sich blinde Augen öffneten, Gelähmte gehen konnten und taube Ohren wieder hörten.

Letztlich ging Teresia zur Stadtverwaltung, um zu fragen, ob es möglich sei, dass die Veranstaltungen im Uhuru-Park stattfinden könnten, genau dort, wo 1988 Reinhard Bonnke gepredigt hatte. Per Vertrag wurde ihr gestattet, dass sie an jedem ersten Sonntag im Monat den Park nutzen durfte. Ihre Zuhörermengen wuchsen weiter an und auch immer mehr Männer kamen dazu.

Die weinende Frau im Uhuru-Park hatte 1988 verzweifelt gefleht: „Gott, oh bitte Gott, wenn du Bonnke 100.000 Seelen geben kannst, so gib mir wenigstens 100. Nur 100 und ich werde eine glückliche Frau sein!“ Inzwischen ist Teresia Wairimu eine überglückliche Frau. Ihr Name ist überall in Kenia bekannt. Hunderttausende sind in ihren Veranstaltungen zum Herrn gekommen. Die Pastoren, die einst gegen sie gepredigt hatten, haben sich entschuldigt und sie um Vergebung gebeten.

Nachdem ich von ihrem erstaunlichen Durchbruch und Erfolg hörte, sprach ich mit dem Herrn im Gebet darüber.

„Warum Herr (GOTT)“, fragte ich, „hast du eine geschiedene Frau für solch einen großen Dienst ausgewählt?“

Seine (GOTTES) Antwort berührte mich tief. Er sagte: „Ich habe Teresia erwählt, weil ich der Welt zeigen will, dass ich in der Lage bin, ein zerbrochenes Gefäß zu nehmen und ein Gefäß zu meiner Ehre daraus zu machen!"

Qualifiziert aufgrund der Allmacht Gottes


Wie sehr mich dies demütig machte. Wir sind nicht aufgrund unserer Qualifikation erwählt worden. Wir sind ungenügende Diener und müssen völlig von ihm abhängig sein. Anders als Teresia konnte ich die Vorteile einer wundervollen Ehe mit meiner Frau Anni über all die Jahre genießen. Doch diese große Freude ist nicht das Geheimnis meines Erfolges. Teresia litt unter der tiefen Erniedrigung ihrer Scheidung, aber Gott erhob sie auf die Plattform eines kraftvollen Dienstes. Wir sind aufgrund der Allmacht Gottes qualifiziert, nicht aufgrund unserer erbärmlichen Stärke oder unserer ernüchternden Schwächen.

Die nächste Evangelisation des Jahres 1998 brachte uns zurück nach Nairobi in Kenia. Ich kam Anfang August mit Anni dort an. Wir hatten uns vorgenommen, ein paar Tage anonym im Serena-Hotel am Uhuru-Park zu verbringen, um auszuspannen und Erholung zu finden. Eines Nachmittags zeigte mir Anni ein Plakat, das in der Hotellobby aushing. Es wurde angekündigt, dass Teresia Wairimu am folgenden Sonntag im Uhuru-Park sprechen würde. Mein Herz hüpfte vor Freude.

„Sie weiß nicht, dass wir in der Stadt sind“, sagte ich. „Und ich werde es ihr nicht sagen. Sie erwartet uns erst in einer Woche.“

Der Sonntag kam. Anni und ich standen am Rande der großen Menschenmenge im Uhuru-Park, außerhalb des Blickwinkels der Bühne. 200.000 Menschen waren an jenem Tag zusammengekommen, um ihr zuzuhören.
Teresia war nicht mehr die Geschiedene, die kläglich am äußersten Rand einer Versammlung weinte. Sie hatte nun ihre eigene Zuhörerschaft. Sie stand auf der Bühne und predigte voll Feuer in Kraft und Vollmacht. Tausende kamen an diesem Tag zum Herrn. Heilungen geschahen. Sie war ohne Zweifel begeistert, erneut erleben zu dürfen, wie die Kraft Gottes die Ungläubigen rettet. Doch ich war kein Ungläubiger und so hob ich nicht meine Hand oder kam nach vorne. Sie wusste nicht einmal, dass ich da war und über das ganze Gesicht strahlte – fast wie ein stolzer Papa.

In der Evangelisation gibt es keinen Platz für Wettbewerb. Der Herr wies seine Jünger an zu beten, dass Arbeiter in die Ernte geschickt würden. Teresia war eine Antwort auf dieses Gebet. Wir sind Arbeiter in der gleichen Ernte. Halleluja! Autor: Reinhard Bonnke, CfaN, Auszug aus dem Buch „Im Feuer Gottes“

Lesen Sie den weltweit erfolgreichsten Buch Bestseller – Was ist die Bibel? Viele kennen die Bibel nur vom „Hörensagen“ aber nicht deren Inhalt. Selbst viele Christen oder evangelische bzw. katholische Religionsmitglieder haben die Bibel nicht gelesen. Sie kennen nur Teile aus Predigten etc. oder nur Auszüge aus der Bibel. Menschen welche die Bibel nie gelesen haben, sagen oft die Bibel ist ein „Märchenbuch“ oder das kann nicht stimmen und ist unwahr oder erfunden, weil die Bibel von Menschen geschrieben worden ist. Tatsächlich aber ist die Bibel das geschriebene „WORT GOTTES!“ Ja, Menschen haben die Bibel geschrieben, aber der Inhalt stammt komplett direkt von GOTT. Sie glauben das nicht? Nun, die 10 Gebote der Bibel hat GOTT selbst direkt aus dem Himmel auf 2 Steintafeln geschrieben und diese Steintafeln Mose, dem Führer der Juden, auf dem Berg Horeb in Israel übergeben. Alle anderen Texte wurden von Propheten und Aposteln geschrieben, die GOTT mit seinem Heiligen Geist dazu befähigt hat, dass sie genau nur das schreiben, was GOTT und Jesus Christus ihnen direkt in Auftrag gegeben hat. Dazu ein kleines Beispiel: .... vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress

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Quelle: Evangelist Reinhard Bonnke,
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Vom MINUS zum PLUS!
Das ist Ihre Chance! Gott sagt, er liebt Sie, er verliert Sie nie aus den Augen. Der Glaube ist da für das Unmögliche! Bibel, Neues Testament, Matthäus 11,5-6 + Lukas 7,22-23: Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt; und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert. Alle die zu Jesus Christus im neuen Testament der Bibel kamen wurden geheilt. Das ist auch heute noch die Botschaft an die Menschheit. Am tiefsten Punkt unserer Not setzt das Evangelium von Jesus Christus an. Jesus sah sein Leben als eine Befreiungsaktion. Er sagte, er sei gekommen, “zu suchen und zu retten, was verloren ist”. Er selbst hat auch gesagt, dass sein Tod kein Unfall war. Er kam, um zu sterben: “Des Menschen Sohn kam nicht, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben für viele hinzugeben.” https://www.minus-plus.de

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