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Donnerstag, 18. Juli 2019

Seenotrettung & NGO’s Mitschuld: Skandal um „Panorama“ und Carola Rackete


(Foto: Archivmontage RfD)

Vorwort:
Es ist nachgewiesen, dass ein Schlauchboot ohne mindestens 500 Liter Sprit und Wasservorräte für mindestens 3 Tage, von Verpflegung ganz zu schweigen, unmöglich von der afrikanischen Küste bis nach Europa gelangen könnte. Dazu kommt, dass ein Platz in einem solchen Boot mit mindestens 1.800 Dollar je Person bezahlt werden muss. Bei 70 Personen verdienen die Schlepper also bei nur einem Boot 126.000 Dollar. Sie werden aber bei allen Fotos von Schlauchbooten im Mittelmeer mit Flüchtlingen keine Spritvorräte, Wasservorräte und Verpflegung erkennen können.

Das Geschäft funktioniert aber nur, wenn die Flüchtlinge wissen, dass Sie sicher nach Europa kommen, am besten, wenn Sie ein NGO-Seenotrettungsschiff aufnimmt, aus angeblicher Seenot rettet und direkt nach Europa schippert. Es gibt deswegen eine indirekte Zusammenarbeit mit den kriminellen Schleppern und den NGO’s Rettungsschiffen. Denn die Flüchtlinge werden von Schlepperschiffen, Schleppermotorbooten oder von Fischerbooten entweder vom Strand bis zu den internationalen Seemeilen geschleppt oder mit dem Fischerboot ins offene Meer gefahren und dort in ein Schlauchboot verfrachtet. Jetzt setzen die kriminellen Schlepper einen Notruf mit den genauen GPS-Daten für das Flüchtlingsboot ab und verschwinden. Kein einziger afrikanischer Flüchtling auf den Booten wäre in der Lage selbst einen solchen Notruf abzusetzen. Er müsste dazu die Notfrequenz der Rettungsschiffe kennen und ein entsprechendes Funkgerät besitzen

Am Ende des Artikels finden Sie 2 Presseberichte mit Video und Fotos von Autor Uwe welche die genannten Tatsachen belegen.

Damit keine Flüchtlinge mehr im Mittelmeer ertrinken müssten alle aus „Seenot“ gerettet Flüchtlinge zurück nach Afrika gebracht werden. Dann fällt das Geschäftsmodell der Schlepper in sich zusammen. Nur mit dieser Maßnahme ist zu verhindern, daß weitere Menschen im Mittelmeer ertrinken. Auch für den Autor Uwe Melzer ist es selbstverständlich, dass jeder Mensch – egal aus welchen Gründen – der in Seenot geraten ist, gerettet werden muss. Diese geretteten Flüchtlinge wieder nach Afrika zu bringen bedeutet aber, dass andere Flüchtlinge dann davor bewahrt werden im Mittelmeer zu ertrinken. Jede andere Maßnahme wird nicht funktionieren und bedeutet nur noch mehr Tode.



Carola Rackete und kein Ende:


Seit dem 13.07.2019 nimmt der Fall eine spektakuläre Wendung, nachdem bekannt wurde, dass sich an Bord der „Sea-Watch 3“ durchgehend ein TV-Team des ARD-Magazins „Panorama“ befand. War etwa alles nur ein Fernsehspiel für die ARD, war die gesamte „Rettungsaktion“ möglicherweise nur eine riesige Medienshow? (Autor: Daniel Matissek)

Was sich hier abzeichnet, ist ein ungeheuerlicher Skandal - denn anscheinend handelte es sich bei der ganzen Fahrt der Sea-Watch bis hin zur Verhaftung der Kapitänin um nichts weiter als ein geniales Propagandastück; immer mehr deutet darauf hin.

Seit der Freitagssendung des ARD-Magazins ist bekannt, dass die beiden „Panorama“-Reporter Nadia Kailouli und Jonas Scheijäg die ganze Zeit über an Bord der „Sea Watch 3“ waren – und zwar vom ersten Moment ihres Ablegens in Sizilien bis zur Festnahme Carola Racketes auf Lampedusa. Rückschauend gleicht die gesamte Aktion einer Inszenierung - wohl mit dem von vornherein geplanten Ziel, um jeden Preis auf Konfrontation mit den italienischen Behörden zu gehen. Soviel Nähe zum gelenkten Geschehen lässt sogar CNN vor Neid erblassen.

Der „Panorama“-Beitrag beginnt mit einer für Anchorwoman Anja Reschke so typischen spöttelnden Anmoderation: Es sei „interessant zu beobachten, wie hierzulande jetzt plötzlich alle Experten für Seenotrettung und Seerecht sind, die genau wissen, was zu tun und zu lassen ist, wenn man auf Schlauchboote mit Flüchtlingen trifft - ohne irgendwelche Kenntnisse, was sich da genau abgespielt hat“. Zum Glück gibt’s dafür ja „Panorama“. Das Kamerateam habe „alles beobachtet und gefilmt - die ganze Odyssee der Sea Watch“, verkündet Reschke ganz unbescheiden. Den beiden Reportern war dabei nicht klar, so Reschke, dass ihre „Reise“ (sie nennt es ernsthaft so) „weltweit Schlagzeilen machen würde“. Denn: „Zu dieser Zeit interessierte sich kaum einer für Rettungsschiffe“ (auch das eine abenteuerliche Lüge im Nebensatz, denn über die Mittelmeer-Seenotrettung wird seit Jahren emotional gestritten, doch solche Details fallen bei Reschkes Agitprop-Duktus schon gar nicht mehr ins Gewicht).

Der sodann folgende knapp zwanzigminütige Einspieler mit den Aufnahmen von Bord ist ein Paradestück von Berechnung und inszenatorischer Ruchlosigkeit, wie man es auf hoher See seit der Dauerbegleitung der „KdF“-Kreuzfahrtschiffe der 1930er Jahre durch die Kamerateams des NS-Propagandaministeriums nicht mehr gesehen hat. Mit Journalismus hat dies nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun, was hier geschieht. Grenzen werden überschritten, es ist eine neue Dimension von „embedded coverage“, die über das Dabeisein weit hinausreicht: Es ist Mittäterschaft durch Unterlassen. „Mittendrin statt nur dabei“ 2.0 – eine wahrhaftige Perversion von Vor-Ort-Berichterstattung.

Zu sehen ist immer wieder Rackete. Dynamisch, aktiv, unerschrocken, fast schon sexy. Inszeniert wie ein Popstar. „Zufällig“ hält die Kamera gerade auf ihr Gesicht in Großaufnahme, als der angebliche „Hilferuf“ eingeht. Und was für ein Zufall – wäre der Notruf der Schiffbrüchigen nämlich nicht eingegangen, wäre das „Panorama“-Team ja ganz umsonst an Bord gegangen, müsste wochenlang untätig herumschippern und Carola Rackete filmen. Wer sich gerne verarschen lässt und an solche „Zufälle“ glaubt, für den ist diese angebliche „Reportage“ dann natürlich auch seriöser Journalismus. Und schon geht sie los, die „Rettung“: Energisch handelt die Crew. Bemerkenswert schnell ist die „Sea Watch 3“ bei den bereits wartenden Schlauchbootpeople. Professionell werden sie an Bord geholt. Wenig später schippert das Schiff bereits zurück gen Lampedusa. Doch, welch Überraschung und Wunder: Italien bleibt hart. Aber Rackete bleibt cool. Nervenstark und freundlich begegnet sie die an Bord gekommenen Beamten der italienischen Küstenwache. Sie unterschreibt irgendwelche Papiere, dann verschwinden die Polizisten wieder. Das tagelange Warten beginnt. Gezeigt wird, wie die Crew immer wieder an Deck beratschlagt, wohin sie fahren sollen, wenn Lampedusa dicht bleibt. „So viele Staaten haben sie angefragt. Von den meisten kamen Absagen oder gar keine Antwort.“, kommentiert die Stimme aus dem Off mit vorwurfsvollem Unterton.

Einer der Afrikaner wird gezeigt, wie er die Crew der "Sea-Watch 3" angeblich fragt: „Ich möchte wissen, ob ihr uns nicht verhaftet, weil wir schwarz sind“. Sichtlich betroffen beruhigt einer von Racketes Hiwis den Mann und versucht, ihm „die Angst zu nehmen“. Hallo? Wer soll solch einen Stuss bitte glauben? Ein Afrikaner zahlt etliche tausend Euros für seine Überfahrt nach Europa, wird dazu planmässig von Seenotrettern aufgegabelt... und hat dann Angst, ausgerechnet von den Europäern aufgrund seiner Hautfarbe eingelocht zu werden, die ihn aus dem Meer ziehen?!? Geht's überhaupt noch idiotischer?



An Bord darf dann ein anderer Aufgegabelter für „Panorama“ seine angebliche Geschichte erzählen: Von Folterungen mit Elektroschocks auf nassen Fußböden, von unmenschlichen Verhältnissen in den Lagern. Beweise für all das gibt es nicht. Sicherlich haben die Männer einiges Schlimmes erlebt. Doch es ist auch hier wieder eine Frage von Prioritäten und Verhältnissen. Auch ohne Satellitenfernsehen braucht man nicht allzu lange durch die TV-Kanäle zu zappen, um seriöse Afrika-Dokumentationen zu finden, die einem das Blut gefrieren lassen: Über Waisenkinder des ruandischen Völkermords. Über todgeweihte Hepatitiskranke, die in den Lagern des Tschad oder im Südsudan krepieren. Über kriegsverkrüppelte, unterernährte Kindersoldaten in Sierra Leone. Über junge HIV-positive sterbenskranke Mütter, die ihre von Fliegenlarven übersäte Neugeborene weinend in den Armen halten. Über Kriegsflüchtlinge in Darfur oder Hungeropfer. Das Elend dieses Kontinents ist grenzenlos. Niemand bestreitet dies ernsthaft.

Doch von diesen menschlichen Abgründen sieht man hier, unter der Sonne der Großen Syrte, rein gar nichts. Sie vollziehen sich weitab vom Gutmenschen-Radar all der Reschkes, Racketes, ihrer Zuschauer und Spendenhelfer. Die „Geretteten“, die hier von Carola Racketes Humanpiraten-Bande - zur verklärt-gefühlvollen Stimme der kommentierenden „Panorama“-Sprecherin - an Bord geholt und nun interviewt werden, sind allesamt und ausnahmslos junge, kräftige Männer, muskulös und offensichtlich gesund. Ihr Trauma muss folglich unsichtbar sein, und so haben sie Folter-Storys in petto, die so sonderbar unpräzise und untereinander so ähnlich bis gleichlautend anmuten, dass es wirkt, als hätten die Schlepperbarone sie diese auswendig lernen lassen. Gewiss; sie könnten wahr sein. Aber sie könnten ebenso vorgeschoben sein, um der „Flucht“ ein humanitäres Motiv zu geben. Solche Fragen freilich verbieten sich schon für eingefleischte „Panorama“-Fans. Es ist die mentale Hauruck- mit der Totschlagmethode kombiniert: Bei derartigen Opfergeschichten macht sich jeder schon zum Mittäter, der sie bloß kritisch hinterfragt.

Und Reschkes Abenteuerstory ist noch lange nicht zu Ende:


Die Flüchtlinge liegen apathisch, scheinbar dehydriert an Deck, blicken auffallend synchron mit Leidensmiene ins Leere. Wie viele Takes es gebraucht hat, bis hier die richtigen Stimmungsbilder im Kasten waren? Wer weiß. Ein Dauerzustand kann die Situation jedenfalls nicht gewesen sein, denn wenig später sieht man sie schon wieder temperamentvoll und erregt mit der Besatzung diskutieren. Dann wird Carola Rackete eingeblendet, wie sie mit einem Mit-Aktivisten romantisch in der Abenddämmerung an der Reling hockt. Atmosphärische Bilder mit karibischem Flair fürs heimische Wohnzimmer der deutschen Betroffenheitsszene.

Die Reise neigt sich dem unweigerlichen Ende zu, und komischerweise wirken die Passagiere an „Tag 14 nach der Rettung“ (wie die „Dokumentation“ in kalendarischer Erzählweise einblendet) kein Deut geschwächter, mitgenommener oder körperlich irgendwie beeinträchtigter als bei ihrer Aufnahme. Von der medizinisch „kritischen Situation“, die Rackete angeblich „keine Minute“ mehr gelassen habe und die sie später als Grund für ihre verbotswidrige Rambo-Hafeneinfahrt auf Lampedusa anführen wird, ist hier - trotz aller dramaturgischen Bemühungen der TV-Teams - nicht das Geringste zu erkennen,

Am Ende dann sieht man rührselige Abschiedsszenen, ehe Rackete ihren perfekt in Szene gesetzten Kreuzgang antritt – entlang der Seitentreppe, direkt in die Arme der am Anlegesteg martialisch wartenden Carabinieri, die sie im Scheinwerferlicht in Empfang nehmen und ihr Handschellen anlegen. Subtext des Gezeigten: Ein himmelschreiendes Unrecht vollzieht sich da, die Schande Europas. Bis zum letzten Frame des Films muss sich Carola Rackete nicht eine einzige kritische Frage gefallen lassen; nichts darf ihren Heiligenschein trüben in „Panorama“, dieser Polit-Muppetshow.

Die hier am Werk sind – das Kamerateam auf der Sea-Watch bis in die Redaktionsstuben von „Panorama“ - sind keine Journalisten.


Es sind als Reporter und Redaktionsleiter getarnte Aktivisten.
Sie sind das, was man früher PR-Kader oder „Verbindungsoffiziere“ genannt hätte. Sie sind unverhohlene Vorklatscher der Seenotrettungs-NGO's, im Resultat nichts anderes als Nützlinge des Schleppergeschäfts im Kampf für eigene Reichweite und die passenden Bilder. Interessant wäre zu erfahren, wie im Vorfeld der Kontakt zwischen Sea-Watch und der ARD konkret zustande kam, von wem hier die Initiative ausging. Wie auch immer, hier trafen jedenfalls Gleichgesinnte aufeinander: Öffentlich-rechtliche Reporter als Handlanger von Schleppern, die deren schädliche Sogwirkung multiplizieren helfen. Nichts ist in diesem Deutschland mehr unmöglich. Dazu passt auch hervorragend, dass die Dokumentation just zu einem Zeitpunkt ausgestrahlt wurde, da Carola Rackete ihre neugewonnene fragwürdige Popularität nutzt, um einen juristischen Feldzug gegen Italiens Innenminister Matteo Salvini zu führen – ein Schelm, wer Arges dabei denkt.

Es muss nun dringend aufgeklärt werden, wie diese „Reportage“ zustande kam.


Was wusste „Panorama“ vorab? Wurden die „zu rettenden“ Flüchtlinge womöglich extra für die Reportage aufs Meer gebracht? Wieso kam erst jetzt ans Licht, dass ein deutsches Fernsehteam – sogar des deutschen Staatsfernsehens – mit an Bord war? Wieso berichtet „Panorama“ mit keinem Wort darüber, dass sehr wohl mehrere sichere Häfen in Tunesien und Libyen hätten angelaufen werden können, dies jedoch vorsätzlich abgelehnt wurde? Und inwieweit war die Brüskierung Salvinis von vornherein einkalkuliert? All diese Fragen harren einer sofortigen Untersuchung. Nicht nur der Rundfunkrat, auch der deutsche Presserat muss hier augenblicklich tätig werden.

Was sagte „Panorama“-Reschke vorgestern über ihren Film: „Man sollte sich das ansehen, wenn man mitreden will!“ Wohl wahr. Vor allem, wenn man mitreden will darüber, was diese Form von Indoktrination noch mit dem angeblichen „Informationsauftrag“ des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu tun hat. (Autor: Daniel Matissek, Quelle: telegra.ph)



Schlepper: „Ja, wir sind in Kontakt mit Sea-Watch“


„Es ist nachweislich nicht die Aussicht auf Rettung im Mittelmeer, die Menschen veranlaßt, sich auf den Weg nach Europa zu machen, sondern Armut und Perspektivlosigkeit in ihren Heimatländern.“ So ließ das Auswärtige Amt noch vor wenigen Tagen auf Twitter verlauten. Die Behörde von Außenminister Heiko Maas (SPD) zerstreut damit das Argument, daß die von Flüchtlingshilfsorganisationen wie Sea-Watch und Co. Betriebene Seenotrettung erst dazu führe, daß sich afrikanische Migranten überhaupt auf den gefährlichen Weg über das Mittelmeer machten. Angesichts dessen, was am Montag im italienischen Fernsehen aufgedeckt wurde, muß dieses Bild gründlich revidiert werden. (Autor 17. Juli 2019 - Marco F. Gallina)

Talkshow „Quarta Repubblica“ (Vierte Republik) im Sender Rete 4 hatte Innenminister Matteo Salvini (Lega) bereits vor einer Woche angekündigt, es existierten Hinweise für Absprachen zwischen Schleppern und Nichtregierungsorganisationen (NGO). Gestern Abend lief in derselben Sendung ein fünfminütiger Film. Darin: Migranten an Bord eines Schlepperboots, die vor ihrer Rettung die Reise mit Rufen und Musik untermalen oder zu Hause anriefen, daß sie bald in Europa seien. Die Feststimmung steht im krassen Kontrast zu den filmischen Meisterwerken deutscher Couleur wie etwa der Sea-Watch-Dokumentation von ARD-„Panorama“. Videos wie diese zirkulierten bereits seit längerer Zeit auf Facebook.

Ein Video bei der Abreise, eines bei der Ankunft
Ein Migrant erzählt: Zwei solcher Videos seien üblich, eines bei der Abfahrt aus Zuwara in Libyen, das andere bei der Ankunft in Italien, um zu verdeutlichen, daß alles gut gegangen sei. „Die (libysche, Anm. JF) Mafia besticht die libysche Polizei, so daß sie die Boote nicht aufhalten.“ Am Strand hätten die Behörden die Schlepper gesehen, es sei aber nichts passiert, weil es ein Abkommen gab. Der 21jährige Libyer, der selbst vor wenigen Wochen Italien erreicht hat, nennt auch den Namen des Kontaktmanns: Lokman Zwari (beziehungsweise Lukman Zauari). Auf Facebook organisiert er in einer geheimen Gruppe Überfahrten von Libyen nach Italien. Und: „Als ich ihn fragte, ob die Überfahrt sicher sei, sagte er: Ja, er arbeite mit Schiffen zusammen, die Leute aus dem Mittelmeer retteten. Er hat gesagt, davon gebe es viele.“

Die Journalistin fragt nach: Der Kontaktmann hat gesagt, daß er mit den Seenotrettern im Mittelmeer in Verbindung stehe? „Ja, ja, er hat gesagt, er sei mit vielen Schiffen von Seenotrettern in Kontakt. Sea-Watch und viele andere, deren Namen ich nicht mehr weiß.“ Er würde die Orte kennen, an denen diese Schiffe warteten, wie etwa Sea-Watch. Wenn irgendetwas passieren würde, dann meldete er das bei Sea-Watch. Auf seinem Handy hätte er ihm viele Telefonnummern von verschiedenen Organisationen gezeigt. „Etwa vier oder fünf Nummern. Darunter die von Sea-Watch.“

„Wenn etwas passiert, rufst du die an, um uns zu retten?“

Mit einem Lockvogel rufen die Journalisten bei Lokman an. Dieser gibt sich als marokkanischer Migrant aus, der nach Italien überfahren will. Das Gespräch wird auf dem verschlüsselten Chatdienst Viber weitergeführt. „Die Überfahrt kostet 1.600 Euro“, meldet sich der Schlepper. Auf den Einwand des falschen Migranten, er sei sehr besorgt wegen der Überfahrt, wiegelt Lokman ab: „Ich bin ein seriöser und professioneller Mann. (…) Wir sind in Kontakt mit Sea-Watch, aber derzeit ist das Schiff, das unterwegs ist, von Open Arms.“ Der Lockvogel fragt nach: „Du bist also in Kontakt mit denen, und wenn etwas passiert, rufst du die an, um uns zu retten?“ „Ja ja, ich bin in Kontakt mit denen.“

Was danach folgt, sind „Beweise“ für die professionelle Arbeit des Schleppers: Fotos von glücklichen Migranten, die in Italien angekommen sind, Bilder von Aufenthaltsorten der NGOs, die in der Nähe warteten und der Screenshot einer Konversation mit Open Arms. Er hinterläßt auch die Nummer der spanischen NGO. Kurzer Anruf des Komplizen dort: Open Arms behauptet, niemanden namens Lokman zu kennen.

Die Zusammenarbeit zwischen Schleppern und NGOs kann zwar nicht vollständig nachgewiesen werden, auch wenn bereits die EU-Grenzschutzagentur vor kurzem Hinweise darauf veröffentlicht hatte. Aber daß das Schlepperwesen stark von der Arbeit der NGOs abhängt und deren per GPS aufgezeichnete Aufenthaltsorte ausnutzt, ist nach dieser Exklusivreportage nicht mehr zu bezweifeln. Daß dabei Sea-Watch eine besondere Popularität genießt, wäre vielleicht eine eigene Reportage wert. Ganz ohne Helden-Panorama.


Flüchtlingskrise: Frontex veröffentlicht Skandalvideo – wie Seenot von Flüchtlingen vorgetäuscht wird! Es ist hinlänglich bekannt, dass Schleuser und diverse NGOs unter dem Deckmantel der Seenotrettung illegale Einwanderer mittels Schiffen an europäisches Land bringen. Hierbei wurden oft Schiffe in afrikanischer Küstennähe angefahren, die wertvolle Fracht an Bord genommen und etliche Seemeilen gen Italien gebracht. Es ist schon höchst merkwürdig, wie scheinbar reguläre Fischerboote 10 Minuten vor der Küste Syriens in Seenot geraten können, interessanter wird es dann aber, wenn europäische Fluchthelfer dies als legitimen Grund anführen, die Schiffsbrüchigen nach Europa, statt zurück an die heimische Küste zu bringen. Nun veröffentlichte jedoch das international tätige Grenzschutzunternehmen „Frontex“, brisante Videoaufnahmen eines noch viel schockierenderen Vorgangs. Zu sehen ist ein unbekanntes Boot welches unscheinbar Richtung Lampedusa fährt. Im Schlepptau hat es ein kleines leeres Fischerboot. Nach kurzer Zeit stoppt der Tross und .... vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress

SEENOT FAKENEWS – wie Leitmedien mit Übertölpelungs-Methoden über Schiffbruchwillige und Humanitärschlepper falsche Fakten verbreiten!
Dass die Leitmedien das schlecht informierte Volk laufend mit Narrativen von „Flüchtlingen, Folter, Fachkräften und Seenot“ desinformieren, verschaukeln und verladen, hat dazu geführt, daß Unbedarfte und Gutgläubige auf Halbwahrheiten allzu gerne hereinfallen. Nur wenige wie der Informatiker Hadmut Danisch bohren nach und denken über den Tellerrand hinaus, um heraus zu finden, mit welchen Übertölpelungs-Methoden Schiffbruchwillige und Humanitärschlepper Fakten vernebeln. Ein Leser fragt, ob mir an der ganzen Diskussion um Bootsflüchtlinge, Seenot auf dem Mittelmeer, Lebensretter, samt der ganzen Diskussion darum, die gerade durch Politik und Medien gejagt wird, nichts auf den vielen Bildern von Flüchtlingen in Schlauchbooten auffällt. Jeder, der mit dem ernstlichen Ziel, Europa zu erreichen, mit so einem Schlauchboot von Afrika aus in See steche, brauche selbst als Optimist außer dem Boot 3 Dinge: Proviant für 70 Personen und 3 Tage, Wasser für 70 Personen und 3 Tage und Treibstoff für mindestens 500 Kilometer. Aber genau das findet man auf den Fotos der Schlauchboote im Mittelmeer nicht! ..... vollständigen Presseartikel lesen bei WordPress


Liste von Presseartikel zum Thema Flüchtlingskrise mit allen Internetlinks von Autor Uwe Melzer. Droht unserer europäischen Zivilisation und dem sozialen Frieden der Untergang, auch im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, oder schaffen wir das? *** PDF-Download ***

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Donnerstag, 2. August 2018

SEENOT FAKENEWS – wie Leitmedien mit Übertölpelungs-Methoden über Schiffbruchwillige und Humanitärschlepper falsche Fakten verbreiten!



Dass die Leitmedien das schlecht informierte Volk laufend mit Narrativen von „Flüchtlingen, Folter, Fachkräften und Seenot“ desinformieren, verschaukeln und verladen, hat dazu geführt, daß Unbedarfte und Gutgläubige auf Halbwahrheiten allzu gerne hereinfallen.

Nur wenige wie der Informatiker Hadmut Danisch bohren nach und denken über den Tellerrand hinaus, um heraus zu finden, mit welchen Übertölpelungs-Methoden Schiffbruchwillige und Humanitärschlepper Fakten vernebeln. (Autor: Hadmut Danisch)

„Mmmh. Damit kenne ich mich jetzt auch nicht aus. Ich habe zwar mal den Sportbootführerschein gemacht, aber mehr, als mit einem kleinen Sportboot ein paar Anlegemanöver geübt (und das nicht gerade erfolgreich) und mal ein paar Tage Segeltörn auf der Ostsee herumgelangweilt, habe ich bisher nicht an Bootserfahrung. Schon gar nicht kenne ich mich mit Bootsmotoren und deren Spritverbrauch aus. Ich habe schon ein paar Bootstankstellen aus der Ferne gesehen, mehr nicht. Meine praktischen nautischen Fähigkeiten sind bescheiden. Navigation und Kartenlesen, das macht mir Spaß. Geographie auch. Kartenlesen sowieso. Das Meer mag ich auch sehr. Aber zum Seemann tauge ich wohl nicht. Nun fragt mich ein Leser, ob mir an der ganzen Diskussion um Bootsflüchtlinge, Seenot auf dem Mittelmeer, Lebensretter, samt der ganzen Diskussion darum, die gerade durch Politik und Medien gejagt wird, nichts auffällt. So auf den vielen Bildern von Flüchtlingen in Schlauchbooten. Ja, also, jetzt, wo sie das so sagen, und wenn ich mal scharf drüber nachdenke, ja dann…äh… nee, dann fällt mir nichts auf. Sonst hätte ich es schon gebloggt.

Ich gucke und gucke … aber ich sehe nichts, was mir da auffallen würde.

Nun, so schreibt man mir also, die Pointe liege nicht in dem, was man sieht, sondern in dem, was man nicht sieht.

Jeder, der mit dem ernstlichen Ziel, Europa zu erreichen, mit so einem Schlauchboot von Afrika aus in See steche, brauche selbst als Optimist außer dem Boot 3 Dinge:
• Proviant für 70 Personen und 3 Tage
• Wasser für 70 Personen und 3 Tage
• Treibstoff für mindestens 500 Kilometer

Ob ich die schon mal gesehen hätte?
Auf den Fotos wären die nicht drauf. Das könne doch nur bedeuten, dass die gar nicht vorhaben, Europa zu erreichen, sondern nur diese Rettungsschiffe, das also eine abgekartete Sache sei.

Mmmh. Weiß nicht.
3 Tage hält man ohne Essen durch, die Leute dürfte da weitaus mehr hinter sich haben, und die Jungs in Thailand haben das auch gerade bewiesen. Keinen Proviant dabei zu haben halte ich da nicht für ein Argument. Wer sich da durch einige dieser Länder geschlagen hat, hält es auch mal einen Tag oder zwei ohne Essen aus.

Wasser: Ja. Das ist ein Argument. Besonders in der prallen Sonne.

Ich weiß auch nicht, ob man mit so einem Schlauchboot wirklich 3 Tage braucht. Ein ordentlich motorisiertes Schlauchboot erreicht schon so um die 35 km/h, ich weiß aber nicht, wie diese schlabbrigen Riesendinger fahren. Bei 35 km/h würde man eine Strecke von 500 km – Wind und Strömung nicht berücksichtigt – in 15 Stunden zurücklegen. Für die Rentnerfahrt wird aber eher 10km/h geschätzt, dann wären das 50 Stunden.

Ich weiß auch nicht, welche Strecke die fahren. Tunis-Sizilien sind nur etwa 100 km. Gibraltar nicht mal 20. Tripolis-Malta 360.

Wieviel Wasser braucht man für 1-2 Tage in der prallen Sonne? Lässt sich, denke ich, bei Leidensfähigkeit in einem Rucksack unterbringen.

Interessant finde ich aber die Frage nach dem Treibstoff.
Ich habe keine Ahnung, wieviel diese Bootsmotoren mit so einem Riesenschlauchboot verbrauchen. Man schreibt mir, da hätte einer ein 15-Meter-Boot und bräuchte damit 1 Liter Diesel pro km. Was mir enorm viel vorkommt, denn eigentlich stehen Schiffe in dem Ruf, halbwegs energiesparend zu sein, sonst würden wir ja den ganzen Kram aus China nicht so billig bekommen. Ich weiß aber, dass viele kleine Boote nur so kleine tragbare Tanks in der Größe von Benzinkanistern haben, so im Bereich zwischen 5 und 20 Liter, und das Benzin (geringere Energiedichte als Diesel), und damit ziemlich weit kommen. Was man halt so unter „ziemlich weit” versteht. Wobei ich allerdings gerade etwas überrascht bin. Ich habe mal gegoogelt, und es gibt Leute, die für normale, kleine Schlauchboote bei Verdrängerfahrt 8 Liter pro Stunde bei etwa 12 km/h angeben. Also etwa 0,7 Liter pro Kilometer, Benzin. Also könnte das bei einem größeren Boot mit dem 1 Liter pro km durchaus stimmen, zumal da auf dem Meer noch Wellengang, Strömung, Wind dazukommen, die sich positiv oder negativ auswirken können.

500 Liter Diesel wären dann also nicht abwegig, sondern eher knapp bemessen. Wenn man 500km fährt. Wenn weniger, dann eben weniger.

Die Frage wäre, wo man in einem Schlauchboot 300 bis 500 Liter Diesel unterbringt, ohne dass einem der Tank durch den Boden reißt. Und warum man das angeblich auf Bildern nicht sieht.
Kann ich aber letztlich nicht beantworten. Sollen sich Leute Gedanken darübermachen, die sich mit sowas auskennen.



Flüchtlingsschlauchboote im Faktencheck


Ich habe viel Feedback zu meinem Blogartikel über die Schlauchboote und den Spritverbrauch bekommen. Die Sache wird mir dadurch immer unklarer. [Nachtrag]Da sammeln sich nun einige Fragen:

01. Trotz meiner unterhalb von bescheiden liegenden kümmerlichen nautischen Fähigkeiten – naja, immerhin bin ich schon auf einigen Booten und Schiffen mitgefahren und haben einen Sportbootführerschein Binnen und See – frage ich mich die ganze Zeit: Woher bekommt man eigentlich solche riesigen schlabbrig weichen Schlauchboote? Wo kauft man sowas? Wer baut sowas? Warum und wofür? Ein paarmal habe ich mich in Bootsläden herumgetrieben, weil ich für Führerscheinprüfung und Segeltörn einiges brauchte, Kleidung, Kleinkram, eine selbstaufblasende Schwimmweste habe ich mir gekauft (weil ich nicht wusste, dass man sie gestellt bekommt), Neugier, Umgucken. Alles, was die da an Schlauchbooten im Angebot und in Katalogen hatten, war kurz, nämlich um es stabil zu halten. Die Dinger leben davon, dass sie so kurz und so prall sind, dass sie daraus genug Festigkeit gewinnen. Ich war in Australien und Neuseeland ein paarmal bei Rafting und ähnlichen Spaßaktivitäten. Da sitzt man mit 6 Leuten plus Chef hinten in einem Schlauchboot und darf dann wie bekloppt durch Stromschnellen paddeln, und das ist ganz gruselig und unbrauchbar, wenn das Boot nicht prall, fest und stabil genug ist und nachgibt. Dann fällt man nämlich vom Bootsrand ins Wasser. Wer also baut überhaupt solche überlangen Schlabberboote? Ich kenne sowas in der Art bisher nur von den aufblasbaren Flugzeugnotrutschen, die bei Wasserungen als Rettungsboot eingesetzt werden sollen.

Woher kommen also diese Boote? Wer stellt die warum und wofür her?

02. Diverse Leser schrieben mir, dass die Boote „Wegwerfartikel” sind und nur einmal eingesetzt werden, weil sie sowieso sinken, und dass das einzig wertvolle und wiederverwendete daran der Motor ist. Der würde deshalb stets kurz vor Eintreten der Seenot abgeschraubt und für die nächste Fahrt „gerettet”, und deshalb hätten die Boote auf den Bildern der Rettungsaktionen keine Motoren – und seien schon deshalb in Seenot, weil sie antriebs- und steuerungslos herumtrieben. Ich will das nicht anzweifeln oder in Abrede stellen, ich habe mir die Bilder bisher nie genauer angesehen. Aber ich versteh’s nicht. Wer schraubt den Motor ab und was passiert damit? Sind die dann auf hoher See und überlegen sich, ach, jetzt ist gerade kein Land in Sicht, lass uns doch einfach mal den Motor abschrauben und ins Meer werfen? Und was macht der Motor dann? Schwimmt der alleine nach Libyen zurück und meldet sich bei den Schleppern für die nächste Fahrt?

03. Auch die Frage nach dem Spritvorrat habe ich ganz viele Antworten bekommen. Einer, der sich beruflich gut mit großen Schiffsmotoren und Schiffen auskennt, rechnet mir detailliert und mit sehr präzisen Angaben am Beispiel einer Hamburger Hafen-Barkasse, die seines Erachtens eine vergleichbare Größe und Personenkapazität hat, vor, was er als Verbrauch ansieht.

Barkasse 11 Knoten/h = 20,4 km/h, Erforderliche Leistung: ca. 173 kW Diesel-Motor. Spezifischer Kraftstoff-Verbrauch ist zwischen 170 g/kWh und 220 g/kWh bei Diesel-Motoren. Bei Benzinern liegt der Verbrauch noch wesentlich höher. Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Spezifischer_Kraftstoffverbrauch

Um einmal im Sinne der Schlepperbanden zu rechnen und nicht unsere Position zu dem Thema extra zu befeuern, nehmen wir einen spezifischen Diesel-Verbrauch von 190 g/kWh an, das ist schon ziemlich sparsam.

173 kW x 0,19 kg Diesel/h = 32,9 kg Diesel/h : 0,84 kg/l Diesel (siehe hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Dieselkraftstoff) = 39,2 l/h Diesel-Verbrauch

Tripolis – Valetta: 355 km bei 20,4 km/h = 17,4 h Fahrtzeit = 39,2 l Diesel/h x 17,4 h = 682 l theoretischer Diesel Kraftstoff-Verbrauch

Mit Wasserströmungen und Wind muß gerechnet werden, dadurch erhöht sich die durch das Wasser (nicht über Grund!) zurückgelegte Strecke um die entsprechenden Vektoren nicht unerheblich, da sich die Geschwindigkeit über Grund entsprechend verringert.

So gesehen würde ich als verantwortungsvoller Schiffsführer (so es denn überhaupt verantwortungsvoll wäre, mit so einer Schaluppe auf eine 17-Stündige Hochseefahrt zu gehen), mindestens 1200 l Diesel mitnehmen.

Dazu Wasser für 70 Personen geschätzt 140 l plus Rettungs-Ausrüstung (wenn es seriös wäre…) – da kommt ganz schön was zusammen.

Er führt weiter aus, dass man die notwendigen Spritvorräte auf so einem Schlauchboot von Gewicht und Volumen her nicht unterbringen kann. Oder anders gesagt: Mit so einem Schlauchboot alleine geht so eine Überfahrt nicht. Entweder ist das vorgetäuscht oder die haben irgendeine Methode, unterwegs nachzutanken.

Mmmh. Eine Tonne Diesel an Bord eines Schlauchbootes?
Nicht per se unmöglich, denn 40 Menschen bekommt man auch nicht unter 2 Tonnen Gewicht. Aber gibt es abnehmbare Außenbordmotoren mit Dieselmotor? Hätte ich noch nie gesehen, alle mir bekannten Schiffsdiesel sind für den Inneneinbau. Bei Benzin wär’s dann eben noch mehr als eine Tonne. Damit hätte so ein Schlauchboot mit Passagieren schon ein Eigengewicht von 4 oder 5 Tonnen. Als Schlauchboot aus dünner Plane.

04. Viele schrieben, dass die Frage nach den Spritvorräten schon oft aufgekommen sei und im Internet dazu eine Antwort herumgeistere: Die würden das Benzin einfach ohne Tank direkt in das Innere des Schlauchbootes kippen und da rumschwimmen lassen, die Leute hätten dann die Füße im Benzin. Deshalb seien viele der Flüchtlinge krank und von Benzindämpfen vergiftet, und es seien schon Frauen und Kinder daran gestorben. Das prügelt sich mit meiner Vorstellungskraft. Und auch mit der mancher Leser.

• Warum sterben nur Frauen und Kinder an Benzindämpfen?

• Wer schon mal mit einem Boot auf dem Meer war, der weiß, dass das Boot sofort eine gehörige Menge Salzwasser und Sand und anderen Dreck aufnimmt (mich hat vor den Malediven mal ein fliegender Fisch am Bein getroffen…), vor allem in so einem Schlabberboot bei Seegang, und man da immer wieder lenzen oder mit irgendwas schöpfen muss. Wie wollen die denn lenzen, wenn das notwendige Benzin im Schiff herumschwappt? Und wie verhindern, dass das bei jeder stärkeren Welle rausschwappt?

• Welcher Motor würde mit so einem Gemisch aus Dreck, Sand, Salzwasser, Schweiß, Urin und Benzin fahren?

• Wie lange würde sich eine Wanne voller Benzin bei Sonne und Fahrwind halten, bevor sie verdunstet ist? Die giftigen Dämpfe, die Frauen und Kinder dahinraffen, müssen ja auch von irgendwas kommen.

• Und last, but not least: Warum hört man so wenig von explodierten Schlauchbooten? Hier in den Berliner U-Bahnhöfen schaffen die es nicht, sich an Rauchverbote zu halten. Und dort sollen sie ohne weiteres drei Tage im Benzin hocken und es ohne Zigarette aushalten?

Überzeugt mich nicht.

05. Wer steuert und navigiert die Dinger eigentlich? Gut, die Navigation kann man heute auch mit einem Hand-GPS für hundert Euro einigermaßen hinbekommen – wenn man damit umgehen kann. Und aus 500 Kilometer Entfernung halbwegs Italien zu treffen sollte nach Sicht, Kompass und Sonne auch möglich sein, jedenfalls tagsüber. Aber wer fährt die Boote? Man muss dazu über ein Minimum an technischen und geographischen Kenntnissen verfügen, die viele Afrikaner nicht haben. (Ich wurde dort mehrmals gefragt, wie lange man mit dem Auto von Deutschland zu ihnen fährt.) Damit stellt sich auch bei den „Kapitänen” die Frage nach dem Verbleib. Jedes Mal einen Neuen wie bei den Schlauchbooten? Sollte da eine Kurzeinweisung eines Flüchtlings reichen? Oder kommt der auf demselben magischen Weg wie der Außenbordmotor wieder zurück? Oder reitet der vielleicht einfach ohne Boot nur auf dem Außenbordmotor zurück? Die Einrad-Variante des Jetski?

06. Auch religiöse Fragen werden von den Lesern aufgeworfen. Einer will wissen, wie die das eigentlich im Rahmen islamischer Weltbilder machen, wenn die Frauen an Bord „mal müssen”. Keine Ahnung.

07. Ein anderer verweist auf die Land-/Seekarte, ist. Demnach würde sich die gesamte Frage nach den Vorräten in Luft auflösen, weil es mit Hochsee gar nichts zu tun habe, sondern es nur darum gehe, die großen „Rettungsschiffe” zu erreichen, die direkt vor der Libyschen Küste kreuzen. Also nur eine Art Shuttle-Service über ein paar Kilometer.

08. Auch sonst ist da vieles unglaubwürdig. Schon bei den Kriegsfotos der letzten 30 Jahre hat man uns immer wieder inszenierte Fotos vorgesetzt, da sollte man vorsichtig sein. Neulich gab’s mal ein Foto, auf dem vorne ertrinkende Flüchtlinge schwammen und verzweifelt die Hand aus dem Wasser streckten, während hinten wohl einer die Regieanweisung nicht verstanden hatte, einer stand nämlich entspannt im Wasser. Nur: War das Foto dann echt oder war der Typ, der hinten entspannt im hüfttiefen Wasser stand, reingephotoshopt?

09. Mal anders gefragt: Wir bekommen ja immer wieder mal Leichenbilder von ertrunkenen Flüchtlingen serviert. Mal werden sie dort, mal woanders angeschwemmt. Erscheint mir sehr plausibel, denn dass solche Schlauchboote hochgradig lebensgefährlich sind, liegt auf der Hand. Es gibt daran aber ein einziges, kleines Detail, das mir irgendwie nicht durch’s Hirn durch will, was da beim Hirneingang immer am Türrahmen hängen bleibt. Schon mal eine Wasserleiche gesehen? Wenn ein toter Mensch im Meer treibt (falls er überhaupt treibt und nicht erst mal untergeht), dann ist der allerlei Einflüssen ausgesetzt. Salzwasser. Sonne. Ständige Bewegung. Fischfraß. Algen. Schiffsschrauben. Weiß der Kuckuck, was nicht alles. Ich weiß von einem Fall, in dem ein uralter Mann ungeklärt (wahrscheinlich Herzinfarkt) irgendwie in den Rhein gestürzt war und ein paar Tage später und ein paar Kilometer weiter an einer Schleuse oder ähnlichen Einrichtung, an irgendwas hängen geblieben und rausgefischt worden war. Da hatten sie schon arge Probleme, den wiederzuerkennen, zumal viele Körperteile schon fehlten. Schon an mehreren Stränden (ich glaube, vor allem in Kanada, kann mich aber nicht mehr genau erinnern) haben sie sich gewundert, warum bei ihnen immer wieder Füße in Turnschuhen angeschwemmt werden. Der Rest fehlt. Ob da eine seltsame Form von Verbrechen stattfände.

Forensiker haben das untersucht und kamen zu dem Schluss, dass das nichts über die Todesart sage, weil es eigentlich völlig normal so ist. Durch Verwesung und Meeresbewegung würde ein toter Körper im Meer relativ schnell in Einzelteile zerlegt, es da typische Sollbruchstellen gibt, also besonders anfällige Gelenke. Dazu gehören die Füße und Unterschenkel, und weil heute eben viele Sportschuhe mit geschäumten Sohlen tragen, schwimmen die besser. Deshalb schwimmt auf dem Meer immer eine gewisse Menge von Füßen in Turnschuhen herum. Ist ebenso.

Auf allen Leichenbildern, die man in der Presse sehen konnte, sahen die frisch und adrett aus. Nicht angeknabbert, nicht verwest, nicht aufgedunsen, nicht zerrissen. Wie aber schafft es eine Leiche aus dem offenen Mittelmeer bis etwa zur italienischen oder türkischen Küste, und dabei noch nett und frisch auszusehen?

Oder anders gefragt: Wenn sie schon mit dem Schlauchboot mit Außenbordmotor 3 Tage brauchen und es kaum überleben, wieso schaffen sie es dann als treibende Leichen so flott und ungeschoren? Schmeißen die da vielleicht ab und zu mal in Küstennähe absichtlich Flüchtlinge ins Wasser, damit es frische fotogene Leichen für die öffentliche Diskussion gibt? Nach dem Motto Schwund ist immer und Nachschub ist gewährleistet, und so kommen in der Summe mehr durch?

An dieser ganzen Schlauchboot-Nummer gibt es eine Menge Punkte, die mir überhaupt nicht einleuchten, und die man mir erst mal erklären müsste, bevor ich das glaube und schlucke. Schon in technischer Hinsicht.

Komischerweise ist von den öffentlich-rechtlichen oder sonstigen selbsternannten „Faktencheckern” dazu gar nichts zu hören.
An diesem ganzen Flüchtlings-Schlauchboot-Mittelmeer-Durcheinander wäre es mal an der Zeit, eine vollständige und plausible Erklärung und Darstellung vorzulegen. Man bekommt immer nur einzelne Fetzen um Nebensächlichkeiten, dass die bösen Italiener irgendwen nicht reinlassen, aber eine vernünftige Erklärung darüber, was da abläuft, habe ich bisher nicht gesehen. Hätte man jetzt Zeit, Geld, Mut, Waffen, und wäre das Mittelmeer nicht ohnehin schon unübersichtlich, müsste man echte auch mal so ein Schiff hernehmen, da runterfahren, und sich das alles mal in der Realität anschauen.


Schlepper-Logistik umfasst nicht nur Schiffe; Quelle: Screenshot ARD-Nachtmagazin

Nachtrag:
Schon mehrere Leser hatten geschrieben, dass die Schlauchbootskonstruktion unter dem im Mittelmeer vorherrschenden Wellencharakteristik sehr problematisch sei, das laufe auf einen vor, zwei zurück hinaus.

Andere meinen, die Chinesen würden so einen Schrott bauen, weil so bestellt. Bis vor drei, vier Jahren seien die Flüchtlinge mit alten Seelenverkäufern, aber immerhin reguläre Metallschiffe gekommen. Weil die Italiener diese aber immer beschlagnahmten, und die trotzdem noch gewissen Wert hatten, sei das zu teuer geworden, man habe deshalb die billigstmöglichen Wegwerfboote bestellt. Die seien gar nicht auf der Strecke in Gebrauch, sondern nur auf der letzten Meile zum Auffinden oder Aufnehmen, damit man da nichts beschlagnahmen oder fotografieren kann. Quasi als Anonymisierung der Schlepperboote.

Ein weiterer Leser meint, diese Riesen-Schlauchboote seien überhaupt nicht fahrfähig. Ein Boot dieser Größe brauche mindestens einen 150PS-Motor, um auf dem Meer überhaupt in nennenswerte Bewegung zu kommen. Das Boot sei aber gar nicht fest genug, um so einen Motor, dessen Gewicht oder Schub, zu halten. Würde man so einen Motor an das Boot schrauben, würde das hinten direkt absaufen. Und selbst wenn das Boot den Motor über Wasser halten könnte, würde der Motor das Boot zusammenfalten sobald man Gas gibt.

Anders gesagt: Ein Boot dieser Größe braucht einen Schub, den die Struktur des Bootes nicht annährend übertragen kann. Da würde das Boot alle Faxen machen, nur keine geordnete Vorwärtsbewegung. (Quelle: bayernistfrei.com)

Ein weiteres konkretes Beispiel für SEENOT FAKENEWS




Das Bild ist echt und wurde so als Foto & Video veröffentlicht.
Warum der Mann im Wasser „steht“, das wird wohl niemand wirklich wissen. Aber ob das Bild echt ist, das ist eher nicht zu bezweifeln, da wir zu diesem Bild ein Rettungsvideo gefunden haben. Bei genauerer Betrachtung fällt allerdings auf, viele von denen, die eine Schwimmweste tragen sind Kinder. Im Vordergrund erkennt man eine Schaumkrone so als ob sich die Welle am Strand bricht, es könnte aber auch eine Mole an Land oder die Bugwelle eines Schiffes sein.



Auf dem Bild wird die erhöhte Position des Fotografen deutlich.
Er scheint also entweder auf einer Mole oder auf einem Schiff zu stehen. Warum scheint der Mann am rechten Rand im Wasser zu stehen, während um ihn herum alle anderen schwimmen. Das Bild selber gehört zu einer Bilderreihe und war eine Presseaussendung, was das häufige Auftauchen erklärt. (Quelle: www.mimikama.at)




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Mittwoch, 16. September 2015

Aktuelle Flüchtlingswelle - Kein Wort über tote Christen – Völkermord!



Im Mittelmeer werden immer wieder christliche Bootsflüchtlinge von Muslimen ins Meer geworfen. Doch Europas Medien ignorieren die unglaublichen Vorgänge. (von Wolfram Weimer)

Es ist grausam, man bekommt kaum etwas davon mit, und doch kommt es bei der Massenflucht aus Nordafrika nach Europa zu unfassbaren Zwischenfällen, bei denen christliche Flüchtlinge von Muslimen wegen ihres Glaubens über Bord geworfen werden - damit die anderen bessere Überlebenschancen haben. Neulich traf es zwölf Christen bei der Überfahrt nach Sizilien, als es auf dem Schlauchboot zu einem Streit um die Wasserreserven gekommen war. In Palermo wurden später 15 muslimische Flüchtlinge aus Schwarzafrika festgenommen. Sie kommen nun wegen "mehrfachen Totschlags erschwert durch religiösen Hass" vor Gericht. Doch liest man davon etwas in europäischen Medien? Kaum. Wenn das umgekehrt Muslimen auch nur einmal durch Christen geschähe - es wäre der Skandal des Jahres.

Auch die Polizei in Spanien hat zwei Schleuser wegen des Verdachts auf mehrfachen Totschlag festgenommen. Die beiden Männer aus Kamerun sollen während eines Sturms in der Straße von Gibraltar alle christlichen Flüchtlinge von Bord geworfen haben ­ angeblich aus Angst, dass diese Unglück bringen könnten.

Das Wegsehen und Verschweigen der Medien hat System. Dabei sind die Berichte von Kirchen und Menschenrechtsgruppen alarmierend:
Christenverfolgungen im islamischen Raum nehmen dramatisch zu. Immer rücksichtsloser werden Christen drangsaliert, enteignet, gefoltert, umgebracht. Die Massaker der Terrormiliz Islamischer Staat sind nur die Spitze des Eisbergs.

Die gesamte Kulturgrenze zwischen dem muslimischen Norden Afrikas und dem eher christlichen Süden wird blutiger. Kenia sieht sich Angriffen von muslimischen Terrorgruppen aus Somalia ausgesetzt, der Krieg in Mali ist ein Brennpunkt der religiösen Gewalt, die von Somalia im Osten bis in den Senegal nach Westen reicht. Dauerterror herrscht mittlerweile in Nigeria. Dort werden Menschen täglich von der islamistischen Terrororganisation Boko Haram gejagt, verfolgt und getötet, nur weil sie Christen sind. Nun ist auch die Zentralafrikanische Republik betroffen. Dort sickern islamitische Kämpfer aus dem Tschad und Sudan ein und terrorisieren die christliche Bevölkerung. Christliche Dörfer und Kirchen werden von den Milizen geplündert, Frauen drohen systematische Vergewaltigungen. Es kommt zu flächendeckenden Serienmorden. Das Gebiet rund um die Kathedrale von Bangui ist ein "killing field" der Gegenwart geworden.

Wo bleibt der Aufschrei?
Christen sind die Religionsgruppe, die weltweit am meisten der Verfolgung ausgesetzt ist. Erschütternd ist allein das schiere Ausmaß. 50.000 bis 100.000 Christen werden angeblich jedes Jahr wegen ihres Glaubens getötet. Letztere Zahl nannte der Ständige Vertreter des Vatikans beim Büro der Vereinten Nationen, Silvano Maria Tomasi, vor einer UN-Sitzung in Genf. Andere geben noch höhere Zahlen an. So gehen etwa die beiden amerikanischen Soziologen Brian J. Grim und Roger Finke in einer Studie von 130.000 bis 170.000 aus Glaubensgründen getöteten Christen pro Jahr aus.

Die Zahlen sind unscharf und umstritten, je nachdem wie viele Bürgerkriegskonflikte in Afrika man als religiös motiviert einstuft oder eben nicht. Doch der Trend ist eindeutig. Auch die Konrad­Adenauer-Stiftung hat in einer Studie festgestellt: In 102 von 198 untersuchten Ländern werden Christen bedrängt oder verfolgt. Der Schrei der Gequälten reicht inzwischen über den halben Erdball. Millionen von Christen leben in akuter Angst. Doch kümmert sich irgendwer darum? Wo bleibt das internationale Hilfsprogramm?

In Europa nimmt man die Massengrausamkeit mit blasierter Gleichgültigkeit hin, als ginge es um irgendein Unglück in der Savanne.
Der alte Kontinent schaut gezielt weg. Wo ist das Mitleid hin? Wo kämpft die Frauenbewegung gegen Massenvergewaltigungen, gegen die systematische Entmündigung von Frauen im arabischen Raum, gegen die Geschlechter-Apartheid unserer Zeit? Die Medien tun sich schwer, auch nur über die erschreckenden Fakten zu berichten, weil sie fürchten, die wachsenden antiislamischen Ressentiments zu verstärken. Das himmelschreiende Leid der Christen wird daher weithin verschwiegen.

Die Strategie des Wegschauens wird uns freilich einholen, weil sie die moralische Integrität des Westens untergräbt:

Eine mitfühlende Kultur würde hinschauen, trauern, helfen.

Eine stolze Kultur würde protestieren und Widerstand leisten.

Jede starke Kultur würde eingreifen und schützen.


Europa schaltet hingegen auf den Passivmodus. Zigtausende getöteter Christen pro Jahr sind Völkermord, historisches Unrecht, ein globaler Skandal der Gegenwart. Und ein Angriff auf die gemeinsame Humanität aller Religionen.

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